ACTA: Die neue Gefahr fürs Netz und das Volk

Erstellt von u4Swordfish · 04.02.2012 13:17 · 3834 Aufrufe · 8 Antworten

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u4Swordfish
16 Beiträge
#1 · 04.02.2012 13:17 Erster Beitrag
ACTA: Die neue Gefahr fürs Netz und das Volk

Wir sind das Volk


Hier ein Link zu einer EU Petition gegen ACTA
http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?fp


Hier findet ihr auch andere Petitionen…
http://www.avaaz.org/de/



Letzte Woche konnten 3 Millionen von uns Amerikas Attacke auf unser Internet vereiteln -- doch mit ACTA lauert eine noch größere Bedrohung. Unsere global agierende Bewegung für Internetfreiheit ist genau die Kraft, die diese Gefahr für immer aus der Welt schaffen kann.

ACTA -- ein weltweites Abkommen -- könnte Konzernen erlauben, das Internet zu zensieren. Es wurde von wenigen reichen Ländern und mächtigen Konzernen ausgehandelt und würde einen neuen, nicht gewählten, “ACTA-Ausschuss” ins Leben rufen, der es privaten Interessen erlauben würde, alles, was wir Online machen zu überwachen und drakonische Bußgelder -- oder gar Gefängnisstrafen -- gegen alle zu verhängen, die angeblich ihren Geschäften schaden.

Das EU-Parlament hat gerade mit dem Ratifizierungsprozess für ACTA begonnen -- und ohne dessen Zustimmung würde der Angriff auf die Internet-Freiheit scheitern. Viele Parlamentarier haben sich schon früher gegen ACTA gestellt, doch einige sind unentschlossen -- geben wir ihnen den nötigen Stoß, damit sie das Abkommen verwerfen. Unterzeichnen Sie die Petition -- sobald wir 500.000 Unterschriften erreichen überreichen wir die Petition spektakulär in Brüssel.

Es ist empörend -- die Regierungen von 80 Prozent der Weltbevölkerung waren von den Verhandlungen um das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ausgeschlossen und ungewählte Bürokraten haben eng mit Konzern-Lobbyisten zusammengearbeitet um sich neue Regeln und ein viel zu mächtiges Vollzugsverfahren auszudenken. ACTA würde zunächst die USA, EU und 9 weitere Länder abdecken und dann auf die ganze Welt erweitert werden. Doch wenn wir die EU jetzt zu einem Nein bewegen könnten wir dem Abkommen den Schwung nehmen und es schließlich ganz aufhalten.

Die repressiven Verordnungen könnten bedeuten, dass Menschen für das Teilen von Zeitungsartikeln oder das Hochladen eines Videos von einer Party, auf der urheberrechtlich geschützte Musik gespielt wird, bestraft werden. Verpackt als Handelsabkommen zum Schutz von Urheberrechten könnte ACTA darüber hinaus zum Verbot lebensrettender generischer Medikamente führen und den Zugang von Bauern zu Saatgut bedrohen. Und der Höhepunkt ist, dass der ACTA-Ausschuss eine Freikarte zum Ändern seiner eigenen Regeln hätte, ohne jegliche demokratische Kontrolle.

Mächtige Konzerninteressen drängen auf dieses Abkommen, aber das EU Parlament steht noch im Weg. Senden wir den Abgeordneten eine klare Botschaft, sich gegen die Lobbies zu stellen und für Internet-Freiheit einzutreten. Unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie allen davon.

Letzte Woche sahen wir, was wir gemeinsam erreichen können, als Millionen von uns die USA davon abhielten, ein Internetzensurgesetz zu verabschieden. Wir haben der Welt gezeigt, wie mächtig unsere Stimme sein kann. Erheben wir sie erneut um gegen diese neue Bedrohung vorzugehen.


[Editiert von blan|Swordfish am 04.Feb.2012 um 15:00]
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x3ro
216 Beiträge
#2 · 05.02.2012 13:56
wer gern nächsten SA demonstrieren will: http://g.co/maps/dm6pt
B
blan|delete
408 Beiträge
#3 · 05.02.2012 14:12
Bin in Berlin dabei.
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x3ro
216 Beiträge
#4 · 05.02.2012 15:49
Zusammenfassung einiger ACTA punkte (http://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2011/10…) (allerdings alles vorwürfe im konjunktiv)

Dann son iview gelesen vom Jens Ferner, da fand ich folgende Q/A ganz interessant:
Lars Sobiraj: Sehen Sie unsere Freiheit durch ACTA bedroht?

Jens Ferner schrieb:
Weniger durch ACTA konkret als vielmehr durch den Geist, der ACTA und die aktuelle Politik insgesamt kennzeichnet. Ich sehe die eindeutige Tendenz, die in ACTA zwischen den Zeilen zu lesen ist, Provider "in die Pflicht" zu nehmen sowie Kommunikation insgesamt zu überwachen und zu filtern. Eine unter solchen Umständen stattfindende Kommunikation könnte man unmöglich noch als "Frei" bezeichnen.

Hinzu tritt die sehr einseitige Betonung der Rechtsdurchsetzung, ohne zu fragen, welche Pflichten auch Rechteinhaber hinsichtlich des Gemeinwohls treffen könnten.
U
u4Swordfish
16 Beiträge
#5 · 05.02.2012 18:43
OS :-)
B
blan|Kiki*
196 Beiträge
#6 · 06.02.2012 16:08
Samstag ist in Düsseldorf. Kai sucht noch einen Mitstreiter.
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blan|kaice
774 Beiträge
#7 · 06.02.2012 16:24
Ja, bitte!
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[~X~]Sigm@
368 Beiträge
#8 · 07.02.2012 08:51
Signed
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